Frauen I: TG Friedberg – HSG Fernwald 34:22 (16:10)

*Erneute Auswärtsniederlage in Friedberg*

Die Frauen der HSG Fernwald kehrten am Samstag mit einer deutlichen 22:34-Niederlage von der TG Friedberg zurück und bleiben damit weiter am Tabellenende hängen. Es war kein Spiel, das Mut gemacht hat, jedoch wieder eines dieser Spiele, das weh tut und noch lange nachhallt.

Dabei begann die Partie noch hoffnungsvoll. Nach dem frühen Rückstand gelang der schnelle Ausgleich, doch diese Hoffnung hielt ungefähr so lange wie ein Neujahrsvorsatz. Friedberg übernahm schnell das Kommando, während die HSG in der Defensive meist nur Geleitschutz anbot und im Angriff zu oft den Ball verschenkte.

Der Rückstand wuchs Minute für Minute. Trotz Kampfgeist und einzelner Lichtblicke, vor allem durch Nele Jäger und Viktoria Kalisz, fehlte es an der nötigen Stabilität, um den Lauf der Gegnerinnen zu stoppen. Mit einem ernüchternden 10:16 ging es in die Halbzeitpause, was an sich kein Totalschaden war, jedoch auch keinen Grund für übertriebene Zuversicht bot.

Wer auf eine große Aufholjagd nach dem Seitenwechsel hoffte, musste allerdings feststellen, dass an diesem Samstag kein Tag für Wunder war. Immer wieder stemmte sich die HSG gegen die drohende Niederlage, doch Friedberg ließ nichts anbrennen. Ballverluste, zu wenig Zugriff in der Defensive und fehlende Durchschlagskraft verhinderten ein echtes Aufbäumen. Jeder kleine Fehler wurde bestraft, jeder kleine Hoffnungsschimmer im Minutentakt ausgelöscht. Die Gastgeberinnen spielten ihre Stärke konsequent aus und zogen Tor um Tor davon.

Am Ende blieb eine bittere 22:34-Niederlage und das Gefühl, unter den eigenen Möglichkeiten geblieben zu sein. Jetzt heißt es: abhaken, Köpfe hoch, zusammenstehen und die richtigen Lehren ziehen, denn: Auch vom Tabellenende kann man nur in eine Richtung schauen und zwar nach oben.